Diakonie und Caritas feiern das Ehrenamt

130 Engagierte aus Caritas und Diakonie kamen am vergangenen Mittwoch im Evangelischen Gemeindehaus in Tuttlingen zusammen um den Dank der Institutionen entgegen zu nehmen und gemeinsam zu feiern. Zum Auftakt begrüßten Susan Stiegler-Irion (Fachleiterin Soziale Hilfen der Caritas Schwarzwald Alb Donau) und Dennis Kramer (Geschäftsführer der Bezirks- und Kreisdiakoniestelle Tuttlingen) die anwesenden Ehrenamtlichen. Stiegler-Irion und Kramer machten in ihrer Begrüßung darauf aufmerk-sam wie unverzichtbar ehrenamtliches Engagement für die Gesell-schaft als Ganzes, aber auch für die Arbeit der Wohlfahrtsverbände vor Ort ist. „Dafür gebührt Ihnen unser zutiefst empfundener Dank!“ führten die Beiden weiter aus. Im Anschluss überbrachte Dekan Matthias Koschar die Grüße der beiden Kirchen. Dann wurde aufgetischt! Bei einem hervorragenden Essen blieb Zeit um sich mit „Kolleginnen und Kollegen“ über den Dienst auszutauschen. Schon während des Essens wurde es dann magisch. Zauberer und Jongleur FloW beeindruckte die Zuschauerin und Zuschauer so sehr mit seinen Künsten, dass sicher heute noch der Eine oder Andere fragt wie der Geldschein in die Zitrone gekommen ist. Nachdem das einmalige Dessertbuffet des Café Kännchen verspeist war, schloss Diakoniepfarrer Jens Junginger mit einigen Gedanken zur Nacht.

Schwarzwaldrundfahrt zum Dank für ehrenamtlichen Einsatz bei Diakonie und Caritas

Am 11. Juli war es mal wieder soweit. Ehrenamtliche von Diakonie und Caritas begingen ihren jährlichen Ausflug. Gemeinsam ging es am frühen Mittwochmorgen vom Busbahnhof in Richtung Kinzigtal. Bei bewölktem Himmel aber trockenen Wetter fuhren die rund 60 Ehrenamtlichen mit zwei Reisebussen über Rottweil Richtung Kinzigtal. Erstes Ziel des Tages war das Freilichtmuseum Vogtsbauernhöfe. Dort angekommen erwarteten uns schon drei Guides die uns auf eine Zeitreise durch die Jahrhunderte mitnahmen. Lebensgewohnheiten der Schwarzwalbewohner, ihr Wohnumfeld und ihre tägliche Arbeit wurden angesprochen. Überraschend war für viele, dass Dinge, die wir heute für modern halten schon damals in ähnlicher Form genutzt wurden.

Praktisch wurde es dann bei verschiedenen Vorführungen. Eine Gruppe widmete sich der Kunst des Brotbackens, eine andere konnte bei der Herstellung von Butter zusehen und testen. Die dritte Gruppe schließlich wurde in die Mysterien des Besenbindens eingeführt.

Nach einem guten Mittagessen mit Schnitzelplatte und Schwarzwälder Kirchtorte, ging es dann weiter nach Haslach. In dem kleinen Schwarzwaldstädtchen mit mittelalterlichem Stadtkern konnte jeder tun wonach ihm der Sinn stand. Einige nutzten die Zeit um ein Eis zu genießen andere verfolgten die architektonischen Besonderheiten.

Bevor es dann wieder zurück ging feierten die Ehrenamtlichen in der Evangelischen Kirche von Haslach eine ökumenische Andacht, die von Diakon Dennis Kramer gehalten wurde.

Um 18 Uhr erreichten die beiden Busse dann nach einem anstrengenden aber schönen Tag wieder Tuttlingen.

150 Freiwillige arbeiten für Diakonie und Caritas

110 ehrenamtlich Mitarbeitende haben sich im Evangelischen Gemeindehaus eingefunden und zusammen gefeiert

Auch in diesem Jahr haben Diakonie und Caritas ihre ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu einer gemeinsamen Feier als Dank für die geleistete Arbeit im vergangenen Jahr in das evangelische Gemeindehaus eingeladen. 110 Mitarbeitende sind der Einladung gefolgt und haben sich im großen Martin-Luther-Saal des Gemeindehauses eingefunden. Die Ehrenamtlichen arbeiten in den unterschiedlichsten Bereichen. In der Beratung, in der Seniorenarbeit, in den Tafel- und Kleiderläden, in der Hausaufgabebetreuung und der Schülernachhilfe, beim Mittagstisch und im Ort des Zuhörens, im Café Kännchen und in der Caritas-Tanzgruppe. Es ist ein buntes Spektrum menschlicher Begabungen und persönlichen Engagements, das hinter der Zahl von 150 ehrenamtlich Mitarbeitenden steckt.

Nach dem Sektempfang begrüßte Diakonie-Geschäftsführer Matthias Ries die anwesenden freiwilligen Mitarbeitenden und dankte für ihre engagierte Mitarbeit: „Sie als Ehrenamtliche helfen mit, eine Kultur der sozialen Wärme und Fürsorge mitzugestalten. Sie knüpfen mit am sozialen Netz vor Ort, in unseren Gemeinden. Dafür sind wir Ihnen zu großem Dank verpflichtet.“ Den persönlichen Nutzen ehrenamtlicher Arbeit mehr in den Vordergrund zu stellen als bisher, ist ein besonderes Anliegen von Ries: „Einen großen Gewinn haben viele von Ihnen selbst durch ihre Arbeit und dazu sollten Sie ganz selbstbewusst stehen.“

Nach der Begrüßung moderierte Ulrike Irion, Zentrumsleitung der Caritas Tuttlingen, ein Ratespiel nach Art der Montagsmaler. Hierbei mussten die verschiedenen Einsatzbereiche von 2 Freiwilligen an einem Flip-Chart zeichnerisch dargestellt werden. War der Einsatzbereich erraten, wurden die dort tätigen ehrenamtlich Mitarbeitenden den Kolleginnen und Kollegen aus den anderen Einsatzstellen vorgestellt. Bei einer so großen Anzahl von Freiwilligen war es für die Beteiligten interessant zu erfahren, in welchen Bereichen die einzelnen Mitarbeitenden engagiert sind.

Anschließend wurde das reichhaltige Buffet eröffnet und in fröhlicher Runde gegessen. Als weiterer Programmpunkt überraschte der Auftritt von Zita Knubbel & Friends  die Mitarbeitenden mit einer Lachnummer der besonderen Art. Nach dem kurzweiligen und die Lachmuskeln stark strapazierenden Beitrag saß man in heiterer Atmosphäre und bei anregenden Gesprächen zusammen. Den Abschluss übernahm Diakon Dennis Kramer mit dem Gedanken zur Nacht. Er gab den Mitarbeitenden noch eine Geschichte, die zum Nachdenken anregt, mit auf den Nachhauseweg.  

Jahresfest 2011

Caritas und Diakonie feiern Premiere – erstes ökumenisches Jahresfest

Nach den guten Erfahrungen in der Kooperation zwischen den beiden Sozialverbänden der Kirchen, Caritas und Diakonie, geschieht diese Annäherung nun auch bei den ehrenamtlich Engagierten.

Der jährliche Ausflug stand schon in den beiden vergangenen Jahren unter dem Zeichen der Ökumene, nun wurde auch ein gemeinsames Mitarbeiterfest veranstaltet.

Ulrike Irion, Zentrumsleitung der Caritas Tuttlingen konnte rund 130 Ehrenamtliche aus allen möglichen Arbeitsbereichen des Caritas-Diakonie-Centrums und aus dem ganzen Landkreis im evangelischen Gemeindehaus in Tuttlingen begrüßen.

Den Auftakt des Abends übernahmen die beiden Dekane Koschar und Morlock, die durchaus pointiert ihren aufrichtigen Dank und ihren großen Respekt für die geleistete freiwillige Arbeit mitteilten. Diesem Dank schloss sich Matthias Ries, Geschäftsführer der Diakonischen Bezirksstelle Tuttlingen in seiner Ansprache zum Aufbau einer diakonischen Gemeinde an. Ries betonte den hohen Stellenwert der partnerschaftlichen Zusammenarbeit von hauptamtlichen und ehrenamtlichen Kräften. „Caritas und Diakonie wissen wohl, wie viel Arbeit durch das ehrenamtliche Engagement der über 140 ehrenamtlich Mitarbeitenden geleistet wird“.

Der kulturelle Höhepunkt kam dann nach dem gemeinsamen Abendessen. Clown und, wie er sich selbst  bezeichnet „Zehnkämpfer des Humors“, Tommy Nube (Träger des saarländischen Kulturpreises 2010) stürmte die Bühne und machte deutlich welch unschätzbaren Nutzen und vielfältige Funktionen einer Banane abzugewinnen sind.

Am Ende wurde für den Beobachter doch recht deutlich, die Gottesdienste mögen noch unterschiedlich sein, doch bei praktizierender Nächstenliebe und den Menschen die sie ausüben, ist Ökumene bereits Realität.

Ehrenamtliche von Diakonie und Caritas erkunden Landesgartenschau

Am Mittwoch, den 7. Juli machten sich ca. 80 Ehrenamtliche, aus den verschiedensten Arbeitsbereichen von Diakonie und Caritas, mit zwei Reisebussen auf den Weg nach Schwenningen, dem diesjährigen Veranstaltungsort der Landesgartenschau.

Nach der kurzen Anreise bekamen die Ehrenamtlichen unter sachkundiger Führung einen Einblick in die Vielfalt der Pflanzen- und Erlebniswelt auf dem Gartenschaugelände.

Beeindruckend waren neben der Blütenpracht vor allem die künstlerischen Annäherungen an das Thema.

Durch das gute Wetter und die hervorragende Betreuung der Besucher durch die Veranstalter war die Stimmung den Tag über ausgelassen und fröhlich. Mittags wurde zusammen gegessen, der Nachmittag stand zur freien Verfügung, um eigene Exkursionsziele zu erkunden.

Bereits zum zweiten Mal findet der Jahresausflug der Ehrenamtlichen von Diakonie und Caritas gemeinsam statt.

 

Jahresfest 2010

von links: Matthias Ries, Geschäftsführer; Walter Kalmbach; Inge Hellstern, Leitung Tafelladen

Die Diakonische Bezirksstelle Tuttlingen beschäftigt inzwischen mehr als 130 ehrenamtlich Mitarbeitende in den unterschiedlichsten sozialen Projekten und Einrichtungen im evangelischen Kirchenbezirk Tuttlingen.  101 ehrenamtlich Engagierte der Diakonie kamen am vergangenen Mittwoch auf Einladung der Diakonischen Bezirksstelle im Evangelischen Gemeindehaus zusammen. Mit dieser gemeinsamen Feier bedankt sich die Einrichtung bei ihren vielen freiwillig Engagierten. Über 13000 Stunden waren die Mitarbeiter im Einsatz.

In seiner Begrüßung zählte Geschäftsführer Matthias Ries die verschiedenen Arbeitsbereiche auf, die von Ehrenamtlichen verantwortet werden und hob besonders die gemeinsame Arbeit von hauptamtlichen und ehrenamtlichen Mitarbeitern hervor: „ Die gemeinsame Arbeit verbreitert die Netzwerke ins Gemeinwesen. Die Diakonische Bezirksstelle profitiere von solchen Netzwerken, denn die enge Einbindung in die lokalen oder regionalen Strukturen bedeutet ideelle und institutionelle Stärkung.“ Die Mitarbeit durch ehrenamtliche Kräfte, führte Ries in seiner Ansprache aus, „ bringe eine Breite in die diakonische Arbeit ein, die dazu beitrage, besser auf die verschiedenen Lebenslagen der Gemeinschaft und der Hilfesuchenden eingehen zu können.“

Dekan Frank Morlock schloss sich den Ausführungen von Geschäftsführer Ries mit einem herzlichen Dank an die Ehrenamtlichen an und bekräftigte dies noch einmal mit dem bekannten Kästner Zitat „Es gibt nichts Gutes außer man tut es“.

Nach den Reden gab es dann ein reich bestücktes Büffet und eine Auswahl von Nachtischkreationen aus dem Cafe Kännchen.

So gestärkt konnte dann der nächste Programmpunkt folgen. Für ihr Engagement bei der Diakonie wurde Frau Valentina Isak mit dem Silbernen Kronenkreuz des Diakonischen Werkes  geehrt. Seit 10 Jahren steht Sie Woche für Woche im Diakonieladen ihre Frau.

Verabschiedet wurde Walter Kalmbach. Er war seit Gründung des Tafelladens als Bäcker und Fahrer für den Tafelladen im Einsatz. Er hat die Einrichtung mit seiner ganzen Kraft, seiner ruhigen zurückhaltenden Art und seinem beruflichen Know How unterstützt und sich nun in seinen „zweiten“ Ruhestand begeben. Inge Hellstern, die Leiterin des Tafelladens bedankte sich herzlich für die geleistete Arbeit und überreichte als Dank einen Gutschein für 2 Personen zum Brunch im Restaurant Intermezzo und einen Blumenstrauß.

Danach wurde es zauberhaft. Zauberer Karl mit seiner Assistentin Petra entführten  die Zuschauer in die Welt der Magie, ließ ein weißes Täubchen auftauchen und wieder verschwinden, erschuf  Knoten in Seile wo keine hätten sein dürften und ließ Metallringe nur durch die Kraft seiner Gedanken in einander schmelzen.

Diakoniepfarrer Jürgen Harsch beschloss dann das offizielle Programm des Abends mit einem Segen. Nach den kurzweiligen und fantasievollen Programbeiträgen saß man in heiterer und gemütlicher Atmosphäre noch lange zusammen und ließ den Abend bei anregenden Gesprächen ausklingen.