Kreisdiakoniestelle TuttlingenAktuellesJahresbericht

Jahresbericht 2014

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde der Diakonie,

 

in dem Ihnen vorliegenden Jahresbericht über unsere Arbeit im Jahr 2014 möchten wir Sie über die unterschiedlichen Angebote, Bereiche und Einrichtungen der Kreisdiakoniestelle Tuttlingen informieren und Ihnen die Aufgaben und Schwerpunkte dieser Bereiche genauer vorstellen. In den letzten 10 Jahren hat sich die Kreisdiakoniestelle in der Ausprägung ihrer Angebote und Einrichtungen stark entwickelt. Die vernetzte Arbeit mit den unterschiedlichsten Partnern aus dem Sozialbereich, der Wirtschaft, den Kirchengemeinden und den Kommunen hat zur Entwicklung vieler sozialer Projekte und Angebote geführt, die inzwischen zu einer festen Institution unserer Einrichtung geworden sind. Denken Sie nur an den Tuttlinger Mittagstisch, die Tafelläden in Tuttlingen und Trossingen, an den Kleiderladen in Trossingen oder den Diakonieladen in Tuttlingen.

 

Besonders erfreulich ist die Tatsache, dass es uns gelungen ist, in Kooperation mit dem Ökumenischen Tafelladen und Kleiderladen Trossingen, eine weitere Grunddienststelle im Bereich der Sozial- und Lebensberatung und der Gemeinwesenarbeit einzurichten. Dies bedeutet eine nachhaltige Entlastung in diesem stark frequentierten und seit Jahren überlasteten Beratungsbereich und eine dezentralisierte Struktur des Beratungsangebots und damit eine wesentliche Erleichterung im Zugang für die Klienten aus Trossingen und Umgebung.

 

In den letzten Jahren haben wir uns auf dem Gebiet der öffentlich geförderten Beschäftigung und damit der Begleitung und Heranführung von langzeitarbeitslosen Menschen an den Arbeitsmarkt etabliert und sind zu einem verlässlichen Partner des kommunalen Jobcenter des Landkreises Tuttlingen geworden. Hier haben wir uns auch mit der Entwicklung und Umsetzung neuer Beschäftigungsprojekte – wie das Projekt „Kleider machen Leute glücklich“ einen Namen gemacht. In den letzten Jahren ist es und deshalb gelungen, 7 langzeitarbeitslosen Menschen ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis zu verschaffen, von dem man auch leben kann.

 

Die Entwicklung der letzten Jahre mit dem Ausbau der Angebote und Einrichtungen hat auch zu einer steigenden Zahl von hauptamtlich und ehrenamtlich Mitarbeitenden geführt. So ist die Zahl der hauptamtlich Mitarbeitenden von 4 im Jahre 2003 auf 14 im Jahr 2014 gestiegen. Hinzu kommen die beträchtliche Anzahl von über 100 freiwilligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und bis zu 40 Mitarbeitende, die im Rahmen einer Beschäftigungsmaßnahme über das kommunale Jobcenter bei uns beschäftigt sind. Sie sehen es hat sich viel getan und es wird sich auch in Zukunft vieles tun. In diesem Sinne grüße ich Sie herzlich und wünsche Ihnen eine anregende Lektüre mit unserem Jahresbericht 2014.

 

Ihr

Matthias Ries

Geschäftsführer

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Jahresbericht 2013

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Freundinnen und Freunde der Diakonie,

 

im kirchlichen Gesetz über die diakonische Arbeit in der Landeskirche – dem Diakoniegesetz heißt es: „Diakonie ist gelebter Glaube der Christlichen Gemeinde in Wort und Tat. Der Glaube antwortet auf die Verkündigung des Evangeliums; er erwächst aus der Liebe Gottes, die in Jesus Christus allen Menschen zugewandt ist. Alle Glieder der Gemeinde sind darum zur Diakonie gerufen.“ Weiter heißt es: „Die diakonischen Aufgaben werden insbesondere wahrgenommen durch die Diakonischen Bezirksstellen/ Kreisdiakoniestellen.“ Diakonie in diesem Sinne ist nicht nur ein Tun für andere – sondern für uns als Kreisdiakoniestelle eine Beauftragung, ein Tun im Auftrag von. Und diesen Auftrag haben meine hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in gemeinsamer und partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit unseren ca. 120 ehrenamtlich Mitarbeitenden auch im vergangenen Jahr in vorbildlicher Weise und mit großem Engagement umgesetzt. Dafür bin ich sehr dankbar und es macht mir Mut für die Bewältigung der vielen Aufgaben und Herausforderungen, die auch im Jahr 2014 nicht auf sich warten lassen, da bin ich mir sicher.

Unser diakonisches Handeln steht mehr denn je vor der Herausforderung das Miteinander in der Gesellschaft zu fördern und zu gestalten. Daraus ergibt sich unser Auftrag für die Diakonie im Landkreis Tuttlingen, Ausgrenzung jeder Art zu überwinden, Teilhabe zu ermöglichen und eine inklusive Gemeinde- und Gesellschaftskultur zu entwickeln. Mit unseren Einrichtungen und Diensten und der Entwicklung neuer, an die gesellschaftlichen Anforderungen angepasster Projekte, versuchen wir diesen Auftrag umzusetzen.

Mit dem vorliegenden Jahresbericht informieren wir Sie über unsere Arbeit und unsere Einsatzbereiche im vergangenen Jahr – aber auch über soziale Themen, die uns das ganze Jahr über beschäftigt haben und uns auch in Zukunft noch beschäftigen werden. Lesen Sie selbst und machen Sie sich ein Bild darüber, wie wir unseren Auftrag im Jahr 2013 umgesetzt haben.

 

Herzliche Grüße

Ihr

Matthias Ries

Geschäftsführer

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Jahresbericht 2012

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Freundinnen und Freunde der Diakonie,

 

der im September 2012 vorgestellte Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung zeigt auf: Die Schere zwischen Arm und Reich geht immer weiter auseinander – und das nicht erst seit gestern. Die Kirchen haben bereits im Jahr 1997 in ihrem Gemeinsamen Wort zur wirtschaftlichen und sozialen Lage festgestellt:

                        „Tiefe Risse gehen durch unser Land“

Die Armut in Deutschland hat sich seit dieser Zeit nicht nur ausgedehnt sondern auch verfestigt. Die Mittelschicht schrumpft, so stellt es eine Studie der Bertelsmann-Stiftung fest. Schlagworte wie Kinderarmut, Altersarmut, prekäre Arbeitsverhältnisse, fehlender sozialer Wohnungsbau und versteckte Armut werden mittlerweile von den Medien aufgegriffen und in Talkshows rauf und runter diskutiert. Das Thema Armut ist in der Öffentlichkeit, ja im Bewusstsein der Politik und trotzdem werden keine entscheidenden Weichen dagegen gestellt, sondern man verhält sich nach dem Motto: Diskussion ja – Handlung nein.

Sozialpolitische Weichenstellungen, wie die Einführung eines flächendeckenden Mindestlohnes, ein gerechtes Steuersystem und den unbedingten Willen, das Sozialstaatsprinzip – so wie ganz bewusst in unsere Verfassung durch die in Artikel 14 des Grundgesetzes fixierte Sozialpflichtigkeit des Eigentums aufgenommen –  gilt es jetzt umzusetzen und die dafür notwendigen Rahmenbedingungen zu schaffen.

So lange aber immer noch Menschen abgehängt und ausgegrenzt werden sind wir als Diakonie gefragt, denn eine Kirche und ihre Diakonie, die sich nicht mehr für die Armen und Schwachen einsetzen würde, wäre nicht die Kirche Jesu Christi. Deshalb tragen wir, tragen meine haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitenden mit all ihrer Kraft, ihrer Kreativität und ihrem überdurchschnittlichen Engagement dazu bei, Armut zu lindern und den benachteiligten Menschen in unserer Mitte ein Gehör zu geben.

Der Dienst am Nächsten ist unsere Aufgabe und diese werden wir auch im Jahr 2013 mit all unserer Kraft, Beharrlichkeit und in Zuwendung zu unseren Mitmenschen zu leisten versuchen.

Ihr

Matthias Ries

Geschäftsführer

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Jahresbericht

Jahresbericht 2011
Jahresbericht 2010

Tageslosung

Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und hernach lange sitzet und esset euer Brot mit Sorgen; denn seinen Freunden gibt er es im Schlaf.

Psalm 127,2